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Content Warning Review (PC)
Als ich den Titel Content Warning zum ersten Mal hörte, zog ich sofort die Vorhänge zu und stellte die Lautstärke meiner Lautsprecher auf null, denn in meinem Kopf würde ein Spiel mit einem solchen Titel die Gelegenheit nicht verpassen, reichlich groben Humor und explizites Material zweifelhafter Herkunft zu verbreiten. Wie sich jedoch herausstellte, bereitete ich mich im Wesentlichen auf das Schlimmste vor, ohne zu wissen, dass es in Wirklichkeit bei weitem nicht so schlimm war, wie es klang. Tatsächlich gab es kaum etwas, worüber man sich hätte sorgen müssen, denn es handelte sich trotz des thematischen Bezugs zu seinem Titel kaum mehr als um ein Roblox-artiges Survival-Horror-Spiel, das auf zwei Dingen basierte: einer platten Influencer-Kultur und einer Social-Media-Anwendung namens SpöökTube. Na sowas. Bei Content Warning dreht sich alles darum, Aufnahmen aus der Umgebung einer Art “No-Go-Area” zu machen – einem versunkenen Ort, der recht unpraktischerweise nur über eine ziemlich massive Taucherglocke erreichbar ist. Als einfältige Truppe mit einem gemeinsamen Hunger nach sozialer Anerkennung und Internetruhm müsst ihr eine Reihe von gruseligen Einsätzen in den von Anomalien gespeisten Abgrund unternehmen – alles, um eure Funde zu dokumentieren und durch die Macht der sozialen Medien die Auszeichnung für den besten Streaming-Kanal im gesamten Netz zu verdienen. Und wenn ihr denkt, das klingt nach einem Spaziergang im Park, dann wartet, bis ihr einen Blick auf die Idioten werft, die für das Boom-Mikrofon zuständig sind. Nur zur Info: Niemand sieht gut aus, wenn er mit der Mikrofonstange beladen ist – besonders nicht in Situationen, in denen man sie perfekt ruhig halten und, ihr wisst schon, aus den Augenhöhlen eines potenziellen Stalkers fernhalten muss.
Licht, Kamera, Taucherglocke!
Content Warning erlaubt euch, tief in die “Alte Welt” einzutauchen – ein scheinbar ödes Netzwerk aus undurchsichtigen Korridoren und reliktreichen Räumen, von denen nur wenige die Geheimnisse ihrer früheren Bewohner bergen, sowie ein Kabinett ungestümer, physikbasierter Kreaturen, die nichts lieber tun, als euch bei eurem Abstieg in ihre dunklen und verseuchten Gewässer zu Tode zu erschrecken. Zum Glück für euch ist genau das es, was ihr sucht: Beweise, die helfen, ein klareres Bild der unnatürlichen Vorkommnisse zu zeichnen, die die versunkene Stadt umgeben. Selbstverständlich ist dies nicht euer standardmäßiges Indiana-Jones-Abenteuer; ihr versucht nicht, irgendeine Form von antikem Artefakt für ein Museum zu erwerben – oder so etwas. Stattdessen ist euer einziges Ziel, auf einer Plattform namens SpöökTube viral zu gehen – einem digitalen Phänomen, das zufälligerweise diejenigen belohnt, die den Magen haben, ihr Leben für Klicks zu riskieren. Natürlich ist euer ultimatives Ziel, genug Geld durch die Monetarisierung eures Streaming-Kanals zu verdienen und zusätzliche Ausrüstung zu erhalten, um tiefer zu tauchen und, nun ja, eure Karriere vor dem Scheitern zu bewahren. Content Warning nutzt eine ziemlich einfache Gameplay-Schleife, die kein technisches Genie zum Verständnis erfordert: Ihr bestückt euren Werkzeugkasten mit einer festgelegten Anzahl an Batterien, Sauerstoffflaschen und Kameraequipment und taucht in eine Art monochrome Welt ein, um visuelle Beweise für die Bestien und Ghule zu sammeln, die ihre dunkelsten Winkel bevölkern. Denkt an Phasmophobia trifft auf Lethal Company, und ihr habt eine grobe Vorstellung davon, worum es geht. Um es kurz zu machen: Ihr sammelt Aufnahmen und ladet sie auf einen Kanal hoch; je mehr Aufrufe ihr erhaltet, desto mehr Geld verdient ihr für zusätzliche technische Verbesserungen und andere raffinierte Gadgets und Gimmicks. Es ist einfach, effektiv und nur einen Steinwurf von Clickbait entfernt.
Der Horror

Content Warning Review (PC)
Monetize Your Nightmares
Content Warning pokes fun at influencer culture, and somehow does an incredible job doing it. Unsurprisingly, its gameplay loop is stupidly entertaining, and made all the better by its inclusion of mismatched genres and themes, and not to mention a treasure trove of collectible components and additional features, to boot.