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Xbox legt monatliche Cloud‑Gaming‑Stunden für Game‑Pass‑Pläne fest
Microsoft wird ab November 2026 die monatlichen Cloud‑Gaming‑Stunden für alle drei Xbox Game Pass‑Pläne begrenzen und damit das bisher unbegrenzte Streaming der Abonnenten ersetzen. Das Unternehmen erläuterte die Änderung in einem Beitrag vom 3. September 2026 auf Xbox Wire, in dem auch eine neue Möglichkeit zum Kauf von Cloud‑Spielzeit ohne Abonnement vorgestellt wurde.
Hour Limits by Plan
Im neuen Modell beinhaltet jeder Game‑Pass‑Plan ein festes Kontingent an Cloud‑Gaming‑Stunden pro Monat. Mitglieder von Game Pass Ultimate erhalten 15 Stunden, Game Pass Premium‑Mitglieder 10 Stunden und Game Pass Essential‑Mitglieder fünf Stunden. Aktuell können berechtigte Abonnenten ohne monatliche Stundenbegrenzung streamen; die Beschränkungen treten erst im November in Kraft.
Sobald ein Abonnent die im Plan enthaltenen Stunden verbraucht hat, kann er zusätzliche Cloud‑Spielzeit über den Xbox Store erwerben. Xbox wies darauf hin, dass verfügbare Stunden, Kaufoptionen und Cloud‑Gaming‑Funktionen je nach Markt variieren können und dass vor Inkrafttreten der Änderungen Preise und weitere Details mitgeteilt werden.
Das Unternehmen geht davon aus, dass die Beschränkungen etwa 4 % der Game‑Pass‑Abonnenten betreffen werden. In der Ankündigung wurde betont, dass es sich um „eine bedeutende Veränderung, insbesondere für Spieler, die regelmäßig mehr Zeit im Cloud‑Gaming verbringen“ handele.
Purchasing Cloud Playtime Without Game Pass
Die Änderungen im November führen zudem eine Möglichkeit ein, Xbox‑Cloud‑Gaming komplett ohne Game‑Pass‑Abonnement zu nutzen. Spieler können Cloud‑Spielzeit‑Stunden über den Xbox Store kaufen und berechtigte Spiele, die sie besitzen, auf unterstützten Geräten streamen. Xbox erklärte, dass diese Option für Personen gedacht ist, die gelegentlich Cloud‑Gaming nutzen möchten oder kein dauerhaftes Game‑Pass‑Abonnement wünschen.
Die offizielle Cloud‑Gaming‑Seite des Unternehmens spiegelt bereits die neue Struktur wider und listet Cloud‑Spielzeit von fünf Stunden pro Monat für Essential, 10 Stunden für Premium und 15 Stunden für Ultimate. Die Seite weist darauf hin, dass die monatlichen Cloud‑Gaming‑Limits je nach Game‑Pass‑Plan variieren und nicht im PC Game Pass enthalten sind.
Laut derselben Seite können Cloud‑Spielzeit‑Stunden aus mehreren Game‑Pass‑Abonnements nicht kombiniert werden. Wenn ein Spieler mehr als ein berechtigtes Abonnement besitzt, etwa ein Game‑Pass über ein Partnerangebot zusätzlich zu Game Pass Ultimate, gilt das Abonnement mit der höheren Anzahl an Cloud‑Spielzeit‑Stunden.
Die Seite dokumentiert außerdem die aktuellen Anforderungen: eine Mindestinternetgeschwindigkeit von 10 Mbit/s, empfohlen werden 20 Mbit/s für optimale Qualität auf Konsolen, PCs und Tablets sowie eine 5‑GHz‑Wi‑Fi‑ oder Mobilfunkverbindung für beste Leistung. Das Streaming wird unterstützt auf Xbox Series X|S‑ und Xbox One‑Konsolen, Windows‑PCs, Smartphones und Tablets, ausgewählten LG‑, Samsung‑ und VIDAA‑OS‑Smart‑TVs, Amazon Fire TV, ausgewählten Meta Quest‑VR‑Headsets und unterstützten Browsern unter xbox.com/play. Gestreamte Spiele können Einschränkungen wie reduzierte Videoauflösung und ausschließlich cloudbasierte Speicherstände aufweisen.
Why Xbox Is Making the Change
Xbox verknüpfte das neue Modell direkt mit den Betriebskosten.
„Wir führen dieses Modell ein, weil die Kosten für das Bereitstellen von Cloud‑Gaming steigen, je mehr Menschen es nutzen und je länger sie spielen“, hieß es in dem Beitrag. „Monatliche Limits ermöglichen es uns, den Service weiter anzubieten und gleichzeitig in Zuverlässigkeit und Performance zu investieren.“
Das Unternehmen fügte hinzu, dass es versteht, dass das Ergebnis für einige Spieler höhere Kosten bedeutet. Es erklärte, dass Cloud‑Gaming Xbox‑One‑Besitzern Zugang zu berechtigten Spielen geben kann, die für Xbox Series X|S entwickelt wurden, ohne dass sofort ein Hardware‑Upgrade nötig ist – ein Feature, das insbesondere in Märkten nützlich sei, in denen Konsolen weniger verfügbar oder erschwinglich sind. Xbox kündigte an, im Laufe des Jahres weitere Spiele mit Cloud‑Support zu ergänzen.
Die Beschränkungen folgen auf ein separates Cloud‑Streaming‑Experiment Anfang des Jahres. Am 23. Juli 2026 begann Xbox ein werbefinanziertes Streaming‑Programm zu testen, das Xbox‑Insiders erlaubte, ihre eigenen Spiele kostenlos mit Werbung zu streamen. Dieser Test sah einstündige Sitzungs‑Limits auf unterstützten Geräten und in Regionen vor, wobei Werbung vor Beginn der Sitzungen abgespielt wurde und das Kernspielerlebnis unverändert blieb. Xbox beschrieb diese Initiative als Möglichkeit, Menschen erschwinglichere Wege zu bieten, auf Geräten zu spielen, die sie bereits besitzen.
Xbox kündigte an, im November weitere Informationen zu Preisen, dem Kauf zusätzlicher Stunden, berechtigten Spielen, Markverfügbarkeit und zur Überprüfung der verbleibenden Zeit zu geben. Das Unternehmen betonte, dass es das Feedback der Spieler vor und nach Inkrafttreten der Änderungen berücksichtigen und etwaige Anpassungen mitteilen wird.











