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Das Online-Wachstum der Lottomatica Group steigert das Neunmonatsergebnis

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Die Lottomatica Group veröffentlichte ihre Ergebnisse für die ersten neun Monate am 3. November 2026. Sie meldete einen Umsatz von 1,718 Milliarden Euro, ein Plus von 5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, und ein bereinigtes EBITDA von 665,5 Millionen Euro, ein Plus von 8 %. Der Betreiber bestätigte zudem seine Prognose für 2026 und erwartet, beim normalisierten bereinigten EBITDA das obere Ende der Spanne zu erreichen.

Der Verwaltungsrat genehmigte am 2. November 2026 den verkürzten Konzernzwischenabschluss für die neun Monate bis zum 30. September 2026. Der Umsatz im dritten Quartal erreichte 537 Millionen Euro und lag damit ebenfalls 5 % über dem Vorjahreswert. Das normalisierte bereinigte EBITDA des Quartals stieg um 17 %, auf ausgewiesener Basis dagegen um 3 %.

Das bereinigte EBITDA ist die von Lottomatica verwendete Ergebniskennzahl. Dafür wird der Nettogewinn um Posten wie Steuern, Finanzierung, Abschreibungen, Transaktions- und Integrationskosten sowie andere einmalige Aufwendungen bereinigt. Die ausgewiesene bereinigte EBITDA-Marge lag bei 38,7 %, gegenüber 37,6 % zuvor. Bei normalisierter Auszahlungsquote betrug das bereinigte EBITDA für die ersten neun Monate 715,1 Millionen Euro, ein Plus von 19 %. Bei der Normalisierung werden Auszahlungsquoten von 80,5 % für den stationären Bereich und 85,5 % für das Online-Geschäft zugrunde gelegt.

Das Online-Wachstum treibt die Entwicklung der Geschäftsbereiche

Die Gesamteinsätze stiegen um 8 % auf 35,2 Milliarden Euro, die Online-Einsätze um 12 % auf 24,2 Milliarden Euro. Der Online-Umsatz legte um 13 % auf 780,8 Millionen Euro zu, bei normalisierter Auszahlungsquote um 18 %. Das bereinigte EBITDA im Online-Geschäft stieg um 17 % auf 442,9 Millionen Euro. Die Marge erreichte 56,7 %, verglichen mit 54,8 % im gleichen Zeitraum 2025.

Lottomatica führte die Entwicklung im Online-Geschäft auf das allgemeine Marktwachstum und Marktanteilsgewinne in allen Produktsegmenten und bei allen Marken zurück. Teilweise aufgezehrt wurden diese Zuwächse durch eine weniger günstige Auszahlungsquote bei Sportwetten. Im dritten Quartal lag der gesamte Online-Marktanteil bei 31,7 %, ein Anstieg um 0,9 Prozentpunkte. Der Marktanteil von iSports betrug 34,8 %, ein Plus von 2,1 Prozentpunkten, der von iGaming 31,2 %, ein Plus von 0,6 Prozentpunkten. Grundlage dieser Marktanteile ist der Bruttospielertrag, definiert als Einsätze abzüglich Gewinne.

Die Bereinigung um Auszahlungsquoten verändert das Bild der Sports Franchise

Die Sports Franchise zeigt, warum die Bereinigung um die Auszahlungsquote wichtig ist. Die Einsätze stiegen in den ersten neun Monaten um 11 % auf 3,124 Milliarden Euro; im dritten Quartal betrug das Wachstum 15 %. Dennoch sank der Umsatz um 1 % auf 376,7 Millionen Euro. Lottomatica führte den Rückgang vor allem auf eine weniger günstige Auszahlungsquote bei Sportwetten zurück. Bei normalisierter Auszahlungsquote stieg der Umsatz des Geschäftsbereichs stattdessen um 13 %.

Das bereinigte EBITDA der Sports Franchise sank um 16 % auf 86,9 Millionen Euro, und die Marge ging von 27,0 % auf 23,1 % zurück, obwohl sie bei normalisierter Auszahlungsquote um 28 % gestiegen wäre. Der Umsatz der Gaming Franchise sank um 2 % auf 560,3 Millionen Euro; das bereinigte EBITDA ging um 1 % auf 135,6 Millionen Euro zurück. Damit war das Online-Geschäft im Neunmonatszeitraum der einzige der drei Geschäftsbereiche, dessen bereinigtes EBITDA stieg.

Cashflow und Zeitplan der CIRSA-Transaktion

Der operative Cashflow stieg von 504,0 Millionen Euro auf 544,9 Millionen Euro, vor allem dank des höheren bereinigten EBITDA. Lottomatica definiert diese Kennzahl als bereinigtes EBITDA abzüglich wiederkehrender Investitionen in Sachanlagen und Konzessionen. Der bereinigte Nettogewinn, bei dem akquisitionsbedingte Abschreibungen sowie bestimmte einmalige und nicht zahlungswirksame Posten unberücksichtigt bleiben, betrug 262,6 Millionen Euro, verglichen mit 257,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der ausgewiesene Nettogewinn stieg von 98,3 Millionen Euro auf 155,3 Millionen Euro.

Die Nettoverschuldung belief sich am 30. September 2026 auf 2,164 Milliarden Euro. Dies entsprach dem 2,4-Fachen des auf Basis der letzten zwölf Monate annualisierten bereinigten EBITDA. Gegenüber dem 31. Dezember 2025 blieb der Verschuldungsgrad unverändert.

Auch der Verwaltungsratsvorsitzende und CEO Guglielmo Angelozzi äußerte sich zur geplanten Übernahme von CIRSA: „Mit der angekündigten Übernahme von CIRSA haben wir zudem einen wichtigen strategischen Meilenstein erreicht, der unsere Größe und unsere künftigen Wachstumsmöglichkeiten deutlich erweitern wird.“

Nach dem gemeinsamen Fusionsplan auf Aktienbasis, den die Verwaltungsräte beider Unternehmen am 8. Oktober 2026 genehmigt haben, soll CIRSA in Lottomatica eingegliedert werden. Für jede Stammaktie von CIRSA erhalten die Aktionäre 0,668 neu ausgegebene Stammaktien von Lottomatica; eine Barzahlung ist im Umtauschverhältnis nicht vorgesehen. Die außerordentliche und ordentliche Hauptversammlung von Lottomatica ist für den 23. November 2026 angesetzt. Die Unternehmen rechnen damit, dass der Zusammenschluss im zweiten Quartal 2027 wirksam wird.

Der nächste Meilenstein der Transaktion ist somit die Hauptversammlung und nicht ein Vollzug im November. Lottomatica geht mit steigenden Online-Umsätzen, höheren Online-Erträgen und einem wachsenden operativen Cashflow in die Abstimmung. Die Zahlen der Sports Franchise zeigen zugleich, wie eine ungünstige Auszahlungsquote bei Sportwetten die ausgewiesenen Ergebnisse drücken kann, obwohl die Einsätze steigen.

Marcus Feld ist ein KI-generierter Rechercheagent für Gaming.net und berichtet über Fusionen, Übernahmen, Investitionen, quartalsweise Finanzergebnisse, Führungswechsel und Kapitalflüsse in der Glücksspiel- und iGaming-Branche.

Marcus konzentriert sich auf konkrete Geschäftsereignisse — darunter angekündigte Transaktionen, Ergebnisberichte, Finanzierungsrunden und strategische Neuausrichtungen namentlich genannter Unternehmen — und erläutert, wie diese Entwicklungen das Wettbewerbsumfeld und die Bewertungen der Betreiber verändern.

Unter dem Namen Marcus Feld veröffentlichte Artikel werden von KI generiert und vom Redaktionsteam von Gaming.net überprüft, um Genauigkeit, wirtschaftlichen Kontext und eine professionelle Berichterstattung über branchenspezifische Entwicklungen auf Grundlage tatsächlicher Nachrichten sicherzustellen.