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Holiday Harry Rezension (PC)

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Holiday Harry Werbegrafik

Wenn Don Mancini die Idee vorantreiben kann, dass freundliche Puppen sowohl stalken als auch letztendlich Schlachten deren Eigentümer, der damalige Entwickler SnowConeSolid Productions können. Außerdem sollte man den beliebten „Elf on the Shelf“ in einen blutrünstigen Slasher-Film verwandeln, komplett mit all dem Pulp-Charme der Achtziger und den absurd komischen Todesszenen, die man typischerweise in einem B-Movie-Horrorfilm à la „Chucky – Die Mörderpuppe“ erwartet. Versteht mich nicht falsch, nur sagen Es klingt lächerlich, es auszusprechen; allein der Gedanke an ein fröhliches, aber psychopathisches Maskottchen mit krankhafter Rachegelüsten lässt mich erschaudern – und zwar nicht im positiven Sinne. Es wirkt fast wie ein Konzept, das sollte nicht Arbeit. Aber wenn Chucky es in den Mainstream schaffen kann, spricht nichts dagegen, dass ein messerschwingender Elf ähnliche Erfolge erzielen kann. Man muss sich nur mal ansehen, was nach der Public Domain passiert ist. Steamboat Willie.

Die Idee dahinter Holiday Harry is Lächerlich, aber das Spiel leugnet es auch nicht. Nein, die Wahrheit ist, es zelebriert seine eigene Dummheit und seinen fragwürdigen Geschmack ganz offen, was im Grunde eine Parodie auf ein traditionelles Horror-Erlebnis ist. Es ist albern – aber genau das ist die Absicht. Es ist chaotisch, seltsam und strotzt nur so vor festlichem Pulp-Charme, mit all dem Schnickschnack und der extravaganten Dekoration einer alten Videothek. Und falls Sie sich fragen, ob es ein gut Spiel, nun ja – irgendwie schon und irgendwie auch nicht; es ist ein Nischenmarkt, der ehrlich gesagt wahrscheinlich weniger Anhänger hat als ein spielbarer Liebesbrief an Trolls: Remix-RettungNichts für ungut, Poppy.

Ehrlich gesagt, bin ich ganz dafür, die Realität zu verzerren und Kindheitserinnerungen in Horrorfilme zu verwandeln. Die Idee mit dem Elf on the Shelf ist, nun ja, sie ist andersObwohl es sich auch kaum um ein Konzept handelt, das in einer Welt, die Mickey Mouse buchstäblich in einen fleischlosen Killer verwandelt, deplatziert wirkt. Vor Jahren wäre es vielleicht etwas zu offensichtlich gewesen, um es mal so auszudrücken. Aber jetzt, Killer Maskottchen sind alltäglich. Danke, Chucky – jetzt weinen die Kinder.

Es ist die Jahreszeit des Tötens

Holiday Harry VHS

Das Spiel selbst kann in einer einzigen Sitzung gespielt werden, was eines bedeutet: Man kann alles sehen, was es zu sehen gibt, und, was noch wichtiger ist, do Alles, was man tun muss, ohne sich in Fachjargon und an den Haaren herbeigezogenen Handlungspunkten zu verlieren. Es ist ein Klischee mit allem Drum und Dran – ein Festmahl, das den Geist des Slasher-Horrors der Achtzigerjahre nutzt, um die Brühe aufzupeppen. Dabei findet man allerdings nichts Besonderes. interessant Hier geht es vielmehr um einen kurzen Ausflug in ein Low-Poly-Universum, in dem freche Elfen tödliche Waffen schwingen und ein verzweifelter Hausbesitzer den perfekten Rahmen für eine festliche Prüfung schaffen möchte.

Wie gesagt, es gibt hier keine große Handlung, die man formal analysieren könnte. Kurz gesagt: Sie schlüpfen in die Rolle einer jungen Frau, die nach dem Erbe des Hauses ihrer verstorbenen Großmutter beschließt, eine Weihnachtsfeier zu veranstalten. Doch hier liegt der Haken: ein seltsam sadistischer Elf. ebenfalls möchte sich anschließen und aus irgendeinem Grund Ihre Bemühungen durch sinnlose Verfolgung vereiteln. Warum? Na ja, warum nicht? Es ist wie Chucky, nur mit allem Drum und Dran, Ringelsocken und niedlicher Strickkleidung. Im Grunde ist das aber auch schon alles. Es gibt ein kleines Haus, einen umherstreifenden Elfen mit einer Klinge und jede Menge Katz-und-Maus-Jagden, bei denen man blitzschnell ausweichen muss.

Hier gibt es ein kurzes Spiel, das nicht viel mehr von dir verlangt, als einem elfischen Ungeheuer auszuweichen und ein festliches Haus im Stil der 80er-Jahre in einem nostalgischen Setting zu erkunden. Spielmechanisch ist es recht einfach, da es sich im Wesentlichen um ein temporäres Erlebnis handelt, das auf den Synergien und der Steuerung der PSX basiert – also Gehen, Laufen und gelegentliches Untersuchen von Gegenständen. Mit anderen Worten: Wenn du schon mal gespielt hast… Resident Evil oder sagen wir, 40 zwinkertDann hast du mehr oder weniger gespielt Holiday Harry.

Den Weihnachtsgeist finden

Weihnachts-Harry-Maskottchen

Holiday Harry Es nutzt seinen Retro-Look mit seiner Low-Poly-VHS-Ästhetik voll aus und versucht, den Geist der PSX wiederzubeleben. Das winzige Bildformat wird dich während des gesamten Spiels, in dem du den Partyplaner trägst, zum Grübeln bringen. Es ist simpel und fängt definitiv den Charme eines altmodischen Videospiels ein, aber genau das ist auch das Bild, das es vermitteln soll. versucht Zugegeben, die Darstellung ist etwas unübersichtlich, und die ruckeligen Kameraeinstellungen tragen nicht gerade zum Spielerlebnis bei. Dennoch ist es eine authentische Darstellung, die die für die damalige Zeit typischen Schwächen eines traditionellen PSX-Horrors nicht ausblendet.

Wer hier eine Liebeserklärung an altmodische Weihnachtsgeschenke sucht, wird sicherlich mit einigen technischen Problemen rechnen müssen. Thematisch passt es aber trotzdem. Holiday Harry Es wirkt oft wie ein heilloses Durcheinander, bei dem ein Puzzleteil zu viel fehlt. Das Uhrwerk ist mitunter etwas unzuverlässig, und die Gesamtleistung lässt etwas zu wünschen übrig. Versteht mich nicht falsch, es spielt Es reicht zwar aus, um die Bedienung reibungslos zu erledigen, aber zu behaupten, es vermeide bewusst die typischen Merkmale eines veralteten Formats, wäre falsch. Dennoch erfüllt es alle wichtigen Kriterien, und das zählt viel, auch wenn es, sagen wir mal, nur ein bisschen ist. Shoddy.

Urteil

Holiday Harry VHS

Holiday Harry Es knüpft an altmodische Traditionen an und bietet ein festlich-passendes VHS-Erlebnis, das sich eher wie eine Ode an die wunderbare Welt der Parodie anfühlt als wie eine Verneigung vor schaurig-schönen Slasher-Filmen. Es ist ein Komödie Mit einem Hauch von „Chucky – Die Mörderpuppe“ – eine sadistische, aber humorvolle Pantomime, die mehr komische Momente als markerschütternden Schrecken vermittelt. Aber ich glaube, genau das will der Film ja auch ausdrücken, deshalb kann ich mich nicht wirklich darüber beschweren. Er ist albern – aber im besten Sinne des Wortes.

Wer sich nach einer perfekten, festlichen Geschichte mit glanzvoller Ästhetik und einer tiefgründigen Botschaft sehnt, sollte sich vielleicht woanders umsehen. Wem hingegen eine einfache Hommage an „Chucky – Die Mörderpuppe“ gefällt, der sollte sich die Zeit nehmen, es sich an diesem stimmungsvollen Kamin gemütlich zu machen. Das bringt einen zwar nicht in Weihnachtsstimmung, aber es gibt einem einen weiteren Grund, den Weihnachtselfen zu hassen. So ist das Leben.

Holiday Harry Rezension (PC)

Eine Ode an den festlichen Horror

Holiday Harry Es knüpft an altmodische Traditionen an und bietet ein festlich-passendes VHS-Erlebnis, das sich eher wie eine Ode an die wunderbare Welt der Parodie anfühlt als wie eine Verneigung vor schaurig-schönen Slasher-Filmen. Es ist ein Komödie mit einem Hauch von Child's Play – einer sadistischen, aber humorvollen Pantomime, die mehr komische Erleichterung als knochenbrechenden Schrecken vermittelt.

Jord ist amtierender Teamleiter bei gaming.net. Wenn er nicht gerade in seinen täglichen Listicles plappert, dann ist er wahrscheinlich unterwegs, um Fantasy-Romane zu schreiben oder den Game Pass von all seinen Indies-Inhalten zu befreien.

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