Game Guides
Modern Warfare 4: 7 PC-Einstellungen, die du vor deinem ersten Mehrspielermatch prüfen solltest
Prüfe vor dem Start im Mehrspielermodus sieben PC-Einstellungen in Modern Warfare 4 – vom erweiterten Sichtfeld bis zur Schärfentiefe.
Modern Warfare 4 erschien am 23. Oktober 2026, und ehrlich gesagt verdienen die PC-Optionen ein paar Minuten deiner Zeit, bevor du dein erstes Mehrspielermatch startest. Beenox und Infinity Ward haben neben vertrauten Leistungseinstellungen auch neue Optionen für die Sichtbarkeit vorgestellt. Damit gibt es zusätzlich zu den üblichen Gameplay-Mechaniken einiges zu bedenken. Wenn du immer nur eine Einstellung auf einmal änderst, findest du leichter heraus, was zu deinem System passt.
Diese Checkliste basiert auf der offiziellen Übersicht der PC-Funktionen. Beginne mit der hardwarebasierten Konfiguration des Spiels und passe sie dann anhand dieser sieben Prüfpunkte an. Ziel ist ein angenehmes, gut erkennbares Bild, das auch während eines Matches überzeugt. Die genauen Werte hängen von deinem Bildschirm, deiner Hardware und deinen Vorlieben ab.
1. Passe die Bildschirmeinstellungen an deine Spielweise an
Beginne mit der Auflösung und den Bildschirmeinstellungen. Die Entwickler bestätigen die Unterstützung von Standard- und Ultrawide-Bildschirmen. Prüfe also, ob das Bild deinen Bildschirm korrekt ausfüllt, bevor du feinere Grafikoptionen änderst. Ein verzerrtes Bild oder eine ungeeignete Auflösung erschwert es, alles andere zu beurteilen.
Nutze eine vertraute Szene, um einen Ausgangswert festzulegen. Sieh dir ein Objekt in der Ferne, ein zielscheibengroßes Objekt und die Bildschirmränder an. Behalte beim Testen der nächsten Einstellungen dieselbe Auflösung bei, damit du erkennen kannst, welche Änderung das Ergebnis tatsächlich verbessert hat. Probiere größere Änderungen erst aus, wenn sich die Konfiguration bewährt hat.
2. Vergleiche das erweiterte Sichtfeld mit deiner gewohnten Ansicht
Das erweiterte Sichtfeld ist eine PC-spezifische Option, die die Sicht an den Bildrändern erweitert, während das zentrale Sichtfeld unverändert bleibt. Damit hast du eine weitere Möglichkeit, statt einfach nur den herkömmlichen Sichtfeldwert zu erhöhen. Probiere die Option mit einer zentralen Ansicht aus, die du bereits als angenehm empfindest.
Achte sowohl darauf, wie sich Bewegungen an den Bildrändern anfühlen, als auch darauf, wie viel du sehen kannst. Ein größeres Sichtfeld ist nur dann hilfreich, wenn du das Bild angenehm erfassen kannst. Bewege dich eine Weile und ziele, bevor du entscheidest, ob die Funktion zu deiner üblichen Konfiguration passt.
3. Lege die Tiefenschärfe der Spielwelt bewusst fest
Für die Tiefenschärfe der Spielwelt gibt es jetzt eine eigene Einstellung, getrennt von der Einstellung für die Waffe. Wenn du möchtest, dass Landschaften und Ziele in der Ferne durchgehend scharf aussehen, vergleiche die verfügbaren Optionen mit dem Blick über die Waffe hinaus. Achte beim Vergleich auf dieselben Details im Hintergrund.
Ändere nicht mehrere Einstellungen für die Bildschärfe auf einmal. Sonst lässt sich nur schwer feststellen, ob ein Unterschied durch die Tiefenschärfe, die Skalierung der Auflösung oder die Nachschärfung zustande kam. Nimm eine kleine Änderung vor und prüfe das Ergebnis. Behalte sie nur bei, wenn sich die Szene für dich besser erfassen lässt.
4. Prüfe die Tiefenschärfe der Waffe separat
Mit der Tiefenschärfe der Waffe kannst du die Darstellung der Waffe unabhängig einstellen. Dank dieser Trennung musst du dich nicht bei der Waffe für dieselbe Einstellung entscheiden, die dir bei einer scharfen Umgebung gefällt. Vergleiche das Aussehen der Waffe beim Zielen und in der Bewegung.
Ein statischer Screenshot zeigt nur einen Teil des Ganzen. Beobachte den Übergang zur Zielansicht und überlege, ob der Effekt hilfreich, störend oder schlicht Geschmackssache ist. Hier kannst du dich nach deinen persönlichen Vorlieben richten, ohne einen bestimmten Wert als allgemeine Voraussetzung für den kompetitiven Spielbetrieb darzustellen.
5. Wähle eine Hochskalierungsoption, die deine Hardware unterstützt
In der PC-Ankündigung werden DLSS 4.5, FSR Redstone, XeSS 3 und Filmic SMAA T2X als verfügbare Optionen zur Bildverarbeitung aufgeführt. Prüfe zunächst, welche davon deine Hardware tatsächlich unterstützt. Vergleiche anschließend die Bildqualität in Bewegung, insbesondere an feinen Kanten und bewegten Objekten.
Wenn die Frame-Generierung verfügbar ist, beurteile neben der angezeigten Bildrate auch, wie sich das Spiel anfühlt. Achte auf kontrollierte Vergleichsbedingungen und gehe nicht davon aus, dass die Einstellungen anderer Spieler auf deinem System garantiert dasselbe Ergebnis liefern. Ein Modus, der dir in der Kampagne gefällt, könnte auch einen weiteren Test wert sein, wenn es im Mehrspielermodus hektisch wird.
6. Verwende den globalen Schärferegler mit Bedacht
Ein neuer Schärferegler gilt für alle Hochskalierungsverfahren. Er eignet sich gut für die Feinabstimmung, sobald du dich für die Auflösung und die Skalierungsmethode entschieden hast, die du beibehalten möchtest. Erhöhe oder verringere den Wert schrittweise und betrachte dabei dieselbe Auswahl an Objekten.
Achte darauf, ob das Bild allmählich übermäßig konturiert oder körnig wirkt. Ein stärkerer Kantenkontrast sorgt nicht automatisch für mehr nützliche Details. Prüfe auch eine bewegte Szene und nicht nur ein Standbild. Wenn du später den Hochskalierungsmodus änderst, solltest du die Nachschärfung erneut überprüfen. Beide Einstellungen lassen sich gemeinsam leichter beurteilen.
7. Teste Raytracing, bevor du dich dafür entscheidest
Raytracing wird in der Kampagne, im Mehrspielermodus und in DMZ unterstützt. Überlege, wie wichtig dir die Darstellung ist, und teste die Einstellung anschließend auf deiner eigenen Hardware. Eine anspruchsvolle Grafikoption solltest du gezielt vergleichen, statt sie allein deshalb eingeschaltet zu lassen, weil sie verfügbar ist.
Der integrierte Benchmark spielt eine simulierte Mehrspieler-Sequenz ab und liefert Leistungsdaten. Vergleiche damit deine Ausgangswerte mit einer geänderten Konfiguration und prüfe anschließend, ob sich das Ergebnis im tatsächlichen Spiel gut anfühlt. Notiere, welche Änderungen geholfen haben. So kannst du nach der nächsten Runde mit Experimenten leichter zu einer angenehmen Konfiguration zurückkehren.
Wenn die PC-Konfiguration passt, behandelt unser Leitfaden für den ersten Einsatz in Modern Warfare 4 eine andere Herausforderung: nützliche Gewohnheiten in den DMZ-Modus mitzunehmen. Beginne im Mehrspielermodus mit Einstellungen, die du verstehst, und passe sie an, während du die Karten kennenlernst.











