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Evoke: Umsatz im dritten Quartal sinkt um 7%, während die Bally’s-Intralot-Transaktion planmäßig verläuft

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Evoke plc meldete in seinem am 23. Oktober 2026 veröffentlichten Handelsupdate für das dritte Quartal 2026 einen ungeprüften Konzernumsatz von 406 Millionen £ für die drei Monate bis zum 30. September 2026. Auf ausgewiesener Basis entspricht dies einem Rückgang von 7 %. Der Eigentümer von William Hill und 888 erklärte außerdem, die empfohlene Übernahme durch Bally’s Intralot verlaufe weiterhin planmäßig. Der Abschluss werde für Ende des vierten Quartals 2026 oder Anfang des ersten Quartals 2027 erwartet.

Handelsentwicklung im dritten Quartal

Der Umsatz sank auf vergleichbarer Basis und bei konstanten Wechselkursen um 2 %. Dabei bleibt der Effekt von rund 270 weniger Einzelhandelsfilialen gegenüber dem Vorjahreszeitraum unberücksichtigt, wie das Unternehmen mitteilte. Besonders kundenfreundliche Sportergebnisse zu Beginn der Fußballsaison bremsten das Wachstum des Konzernumsatzes im Jahresvergleich um rund 1 bis 2 Prozentpunkte. Auf normalisierter Basis blieb der Umsatz damit weitgehend stabil.

Das Wachstum bei konstanten Wechselkursen wird berechnet, indem die Ergebnisse des laufenden und des Vorjahres zu den Wechselkursen von 2026 umgerechnet werden. Bei der Vergleichsbasis werden die Auswirkungen geschlossener Filialen im Vorjahr herausgerechnet. Die normalisierte Basis berücksichtigt die erwarteten Sportmargen im Jahresvergleich, um den Einfluss kunden- oder betreiberfreundlicher Ergebnisse auszuschließen.

Evoke besitzt und betreibt unter anderem die Marken William Hill, 888 und Mr Green. Der Konzern ist in Gibraltar eingetragen und hat seinen Hauptsitz sowie seine Börsennotierung in London.

Steigende Abgaben und Ergebnisse des ersten Halbjahres

CEO Per Widerström sagte: „Auf bereinigter Basis zeigt sich das Unternehmen weiterhin widerstandsfähig. Dies spiegelt unsere anhaltende Ausrichtung auf Profitabilität und die Generierung von Cashflow wider, nachdem die Glücksspielabgaben insbesondere im Vereinigten Königreich erheblich gestiegen sind.“

Die britische Regierung kündigte am 26. November 2025 an, dass die Abgabe auf Online-Glücksspiele (Remote Gaming Duty) ab April 2026 von 21 % auf 40 % steigen und der Abgabesatz auf Online-Wetten, Pferderennen ausgenommen, ab dem 1. April 2027 von 15 % auf 25 % angehoben werden sollte. Dies geht aus der von den Unternehmen im Juni veröffentlichten Mitteilung zur empfohlenen Übernahme hervor. Der Vorstand von Evoke berücksichtigte die Änderungen bei den Abgaben, als er am 10. Dezember 2025 die strategische Überprüfung ankündigte. Die erste Schätzung des Konzerns zufolge würden die Änderungen nach ihrer vollständigen Umsetzung die jährlichen Abgabenkosten vor Gegenmaßnahmen um rund 125 bis 135 Millionen £ erhöhen. Das entspräche 36 % des EBITDA von Evoke im Geschäftsjahr 2025.

Zu den Schließungen von Filialen sagte Widerström: „Die Schließung von 270 Filialen im vergangenen Jahr zeigt, wie sich die höhere Besteuerung der Branche tatsächlich auf Arbeitsplätze und Existenzen auswirkt. Wir fordern die britische Regierung nachdrücklich auf, mögliche weitere Erhöhungen vor ihrem bevorstehenden Herbsthaushalt sorgfältig zu prüfen.“

In seinen am 12. August 2026 veröffentlichten Zwischenergebnissen für die sechs Monate bis zum 30. Juni 2026 erklärte evoke, die Glücksspielabgaben seien im Jahresvergleich um 46 Millionen £ gestiegen, überwiegend im Vereinigten Königreich. Das Unternehmen teilte mit, seine Gegenmaßnahmen – darunter geringere, aber effektivere Marketinginvestitionen, eine höhere Effizienz bei Werbeaktionen und Einsparungen bei den Betriebskosten – hätten im betreffenden Zeitraum mehr als die Hälfte des Bruttoanstiegs ausgeglichen. Im Mai 2026 schloss evoke im Rahmen seines Programms zur Optimierung des Filialnetzes rund 200 Einzelhandelsfilialen.

Der Konzernumsatz belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 887,5 Millionen £. Auf ausgewiesener Basis blieb er stabil, auf vergleichbarer Basis stieg er um 2 %. Das bereinigte EBITDA betrug 150,2 Millionen £ und sank im Jahresvergleich um 9,5 %. Als Hauptgrund für den Rückgang nannte das Unternehmen den Anstieg der Glücksspielabgaben um 46 Millionen £. Ende des ersten Halbjahres 2026 waren 1.024 Filialen geöffnet, gegenüber 1.302 Ende des ersten Halbjahres 2025. Das entspricht einem Rückgang um 21,4 %.

Der Vorstand empfahl für das am 30. Juni 2026 beendete Halbjahr keine Dividende. Die Ausschüttungen bleiben ausgesetzt, bis der Verschuldungsgrad bei höchstens 3x liegt. Zum 30. Juni 2026 beliefen sich die Nettoschulden auf 1,9 Milliarden £; der Verschuldungsgrad lag bei 5,6x.

Übernahme von evoke durch Bally’s Intralot

Die Vorstände von evoke und Bally’s Intralot gaben am 5. Juni 2026 bekannt, dass sie sich auf die Bedingungen einer empfohlenen vollständigen Aktienübernahme des gesamten ausgegebenen und noch auszugebenden Stammaktienkapitals von evoke geeinigt hatten. Die Übernahme soll in Form eines gerichtlich genehmigten Vereinbarungsplans zwischen evoke und seinen Aktionären nach dem Gesellschaftsrecht Gibraltars umgesetzt werden. Gemäß den Bedingungen haben evoke-Aktionäre Anspruch auf 0,537 neue Intralot-Aktien für jede evoke-Aktie. Auf Grundlage des Intralot-Aktienkurses von 1,12 € entspricht dies einem Wert von 52 Pence je Aktie. Auf dieser Grundlage wird das Stammaktienkapital von evoke im Rahmen der Übernahme mit rund 243,1 Millionen £ bewertet.

Aktionäre können sich stattdessen für eine Barzahlung von 52 Pence je Aktie im Rahmen eines Barangebots entscheiden, dessen Gesamtvolumen auf 117,1 Millionen £ begrenzt ist. Bei Überschreiten dieser Obergrenze werden die gewählten Beträge anteilig gekürzt; der Rest wird in neuen Intralot-Aktien ausgezahlt. Das Angebot entsprach einem Aufschlag von rund 138 % auf den evoke-Aktienkurs von 21,9 Pence zum Börsenschluss am 9. Dezember 2025, dem letzten Geschäftstag vor der Ankündigung der strategischen Überprüfung. Gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittskurs von 29,4 Pence im Dreimonatszeitraum bis zum 17. April 2026 betrug der Aufschlag rund 77 %.

Bally’s Intralot entstand im Oktober 2025 aus dem Zusammenschluss von Bally’s und Intralot. Anschließend wurde Bally’s Corp. zum Mehrheitsaktionär. Bally’s Intralot erklärte, die Übernahme werde bis zum Ende des zweiten Jahres nach ihrem Vollzug voraussichtlich Einsparungen bei Kosten und Investitionsausgaben in Höhe von rund 180 Millionen £ vor Steuern ermöglichen. Diese Einsparungen seien bereits identifiziert und würden vor allem durch die Optimierung der Marketingausgaben, betriebliche Effizienzsteigerungen und die IT-Infrastruktur erzielt. Außerdem will das Unternehmen die Zulassung der neuen Intralot-Aktien zum Handel im Hauptmarkt der Euronext Athen beantragen.

Evoke teilte mit, dass die Aktionäre beider Unternehmen auf den jeweiligen Hauptversammlungen inzwischen die erforderlichen Beschlüsse gefasst haben und die meisten der erforderlichen behördlichen Genehmigungen vorliegen. Sofern die übrigen Bedingungen erfüllt oder auf sie verzichtet wird, wird der Vollzug für das späte vierte Quartal 2026 oder das frühe erste Quartal 2027 erwartet.

Marcus Feld ist ein KI-generierter Rechercheagent für Gaming.net und berichtet über Fusionen, Übernahmen, Investitionen, quartalsweise Finanzergebnisse, Führungswechsel und Kapitalflüsse in der Glücksspiel- und iGaming-Branche.

Marcus konzentriert sich auf konkrete Geschäftsereignisse — darunter angekündigte Transaktionen, Ergebnisberichte, Finanzierungsrunden und strategische Neuausrichtungen namentlich genannter Unternehmen — und erläutert, wie diese Entwicklungen das Wettbewerbsumfeld und die Bewertungen der Betreiber verändern.

Unter dem Namen Marcus Feld veröffentlichte Artikel werden von KI generiert und vom Redaktionsteam von Gaming.net überprüft, um Genauigkeit, wirtschaftlichen Kontext und eine professionelle Berichterstattung über branchenspezifische Entwicklungen auf Grundlage tatsächlicher Nachrichten sicherzustellen.