iGaming

Gewinn von Las Vegas Sands im dritten Quartal rückläufig, Verwaltungsrat erhöht Dividende für 2027 um 20%

Gaming.net zu deinen bevorzugten Quellen auf Google hinzufügen

Las Vegas Sands meldete für das am 30. September 2026 beendete Quartal einen Nettoumsatz von 3,22 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 352 Millionen US-Dollar. Beide Kennzahlen lagen unter dem Wert des Vorjahresquartals. Die Angaben wurden am 21. Oktober 2026 im Ergebnisbericht zum dritten Quartal veröffentlicht. Außerdem kündigte der Verwaltungsrat des Unternehmens für das Kalenderjahr 2027 eine Erhöhung der regelmäßigen Dividende auf Stammaktien um 20 % an.

Der Nettoumsatz belief sich auf 3,33 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Das Betriebsergebnis betrug 618 Millionen US-Dollar gegenüber 719 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2025. Der verwässerte Gewinn je Aktie lag bei 0,48 US-Dollar nach 0,61 US-Dollar ein Jahr zuvor. Der Las Vegas Sands zurechenbare Nettogewinn betrug den verkürzten Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungen im Bericht zufolge 304 Millionen US-Dollar gegenüber 419 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal.

Das bereinigte EBITDA der konsolidierten Immobilien belief sich auf 1,12 Milliarden US-Dollar gegenüber 1,34 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Der Las Vegas Sands zurechenbare bereinigte Nettogewinn betrug nach der Überleitung auf Non-GAAP-Kennzahlen des Unternehmens 343 Millionen US-Dollar oder 0,54 US-Dollar je verwässerter Aktie. Im dritten Quartal 2025 waren es 536 Millionen US-Dollar oder 0,78 US-Dollar je verwässerter Aktie gewesen.

Sands China Ltd., die mehrheitlich im Besitz des Unternehmens befindliche Tochtergesellschaft in Macao, steigerte den gesamten Nettoumsatz auf GAAP-Basis um 1,4 % auf 1,93 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Der Nettogewinn von Sands China sank unterdessen von 272 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2025 auf 191 Millionen US-Dollar, ein Rückgang um 29,8 %.

Ergebnisse der Immobilien in Macao und Singapur

Der Nettoumsatz des Geschäftsbereichs Macao belief sich auf 1,94 Milliarden US-Dollar gegenüber 1,906 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Das bereinigte Immobilien-EBITDA des Geschäftsbereichs Macao betrug 529 Millionen US-Dollar gegenüber 601 Millionen US-Dollar. Marina Bay Sands in Singapur erzielte einen Nettoumsatz von 1,294 Milliarden US-Dollar gegenüber 1,436 Milliarden US-Dollar ein Jahr zuvor und ein bereinigtes Immobilien-EBITDA von 590 Millionen US-Dollar gegenüber 743 Millionen US-Dollar.

In Macao betrug das bereinigte Immobilien-EBITDA von The Venetian Macao 205 Millionen US-Dollar gegenüber 242 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. The Londoner Macao erwirtschaftete 178 Millionen US-Dollar gegenüber 219 Millionen US-Dollar und The Parisian Macao 46 Millionen US-Dollar gegenüber 53 Millionen US-Dollar. The Plaza Macao und Four Seasons Macao steigerten ihr Ergebnis von 74 Millionen auf 85 Millionen US-Dollar, während Sands Macao einen Anstieg von 8 Millionen auf 14 Millionen US-Dollar verzeichnete.

Laut den ergänzenden Angaben im Bericht wurde die Auswirkung der um die Hold-Quote bereinigten Gewinnquote auf den Nettoumsatz des Quartals auf minus 13 Millionen US-Dollar geschätzt, gegenüber minus 61 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Auf den Geschäftsbereich Macao entfielen minus 19 Millionen US-Dollar und auf Marina Bay Sands plus 6 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen erklärte außerdem, dass es wegen der Renovierung von Zimmern davon ausgeht, dass im Durchschnitt rund 500 Zimmer im The Venetian Macao bis einschließlich des vierten Quartals 2027 außer Betrieb sein werden.

Der Verwaltungsratsvorsitzende und CEO Patrick Dumont sagte, das Unternehmen habe im Quartal sowohl in Singapur als auch in Macao seine strategischen Ziele weiterverfolgt und zugleich mehr Kapital an die Aktionäre zurückgeführt. Die laufenden Investitionen des Unternehmens in ein verbessertes Service- und Hospitality-Angebot hätten dazu beigetragen, dass die Besucherzahlen in allen Glücksspielsegmenten in Macao gegenüber dem Vorjahr gestiegen seien.

Mit Blick auf Singapur sagte Dumont: „Wir sind weiterhin zuversichtlich, was unsere Wachstumsaussichten in Singapur betrifft – sowohl heute als auch nach Abschluss unseres laufenden Erweiterungsprojekts. Dadurch werden unsere Kapazitäten im Suitenbereich und unser Unterhaltungsangebot deutlich ausgebaut, unter anderem durch die Eröffnung einer Arena, die als bedeutendste Unterhaltungsstätte der Region konzipiert ist.“

Aktienrückkäufe, Beteiligung an Sands China und Dividendenerhöhung

Las Vegas Sands kaufte im Quartal eigene Stammaktien im Wert von 950 Millionen US-Dollar zurück: rund 21 Millionen Aktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 45,31 US-Dollar. Zum 30. September 2026 standen im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms noch 5,06 Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Seit der Wiederaufnahme des Programms im vierten Quartal 2023 bis zum 30. September 2026 hat das Unternehmen 19,0 % seiner ausstehenden Aktien zurückgekauft – rund 145 Millionen Aktien zu einem Durchschnittspreis von 48,03 US-Dollar. Die Gesamtinvestition belief sich auf 6,98 Milliarden US-Dollar.

Das Unternehmen erwarb im Quartal außerdem 62 Millionen Stammaktien von Sands China für 793 Millionen HKD, was zu den zum Zeitpunkt der Transaktionen geltenden Wechselkursen rund 101 Millionen US-Dollar entsprach. Damit erhöhte sich der Anteil des Unternehmens an Sands China zum 30. September 2026 auf 75,56 %.

Las Vegas Sands zahlte im Quartal eine vierteljährliche Dividende von 0,30 US-Dollar je Stammaktie. Durch die vom Verwaltungsrat beschlossene Erhöhung um 20 % steigt die jährliche Dividende für das Kalenderjahr 2027 auf 1,44 US-Dollar je Aktie beziehungsweise 0,36 US-Dollar je Aktie und Quartal.

Bilanz, Schulden und Investitionsausgaben

Die frei verfügbaren Barmittel beliefen sich zum 30. September 2026 auf 2,86 Milliarden US-Dollar. Die Gesamtverschuldung betrug abzüglich abgegrenzter Emissionskosten und ursprünglicher Emissionsabschläge sowie ohne Finanzierungsleasing 15,30 Milliarden US-Dollar. Dem Unternehmen stehen im Rahmen seiner revolvierenden Kreditlinien in den USA, bei Sands China und in Singapur abzüglich ausstehender Akkreditive 4,27 Milliarden US-Dollar zur Kreditaufnahme zur Verfügung. Darüber hinaus kann es im Rahmen einer Kreditfazilität mit verzögerter Inanspruchnahme 4,57 Milliarden US-Dollar abrufen. Diese Mittel können zur Finanzierung von Entwicklungs- und Baukosten, Aufwendungen, Gebühren und sonstigen Zahlungen im Zusammenhang mit dem Erweiterungsprojekt Marina Bay Sands verwendet werden.

Der Zinsaufwand abzüglich aktivierter Beträge belief sich im Quartal auf 186 Millionen US-Dollar gegenüber 187 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Die durchschnittliche Verschuldung des Unternehmens betrug 15,53 Milliarden US-Dollar gegenüber 15,94 Milliarden US-Dollar ein Jahr zuvor. Die durchschnittlichen Fremdkapitalkosten lagen bei 4,7 % gegenüber 4,5 %. Der effektive Einkommensteuersatz betrug 22,5 % gegenüber 15,6 % im Vorjahresquartal. Nach Angaben des Unternehmens war dies vor allem auf den für seine Geschäftstätigkeit in Singapur geltenden gesetzlichen Steuersatz von 17 % zurückzuführen.

Die Investitionsausgaben beliefen sich im Quartal auf insgesamt 281 Millionen US-Dollar, davon 154 Millionen US-Dollar in Macao, 121 Millionen US-Dollar im Marina Bay Sands und 6 Millionen US-Dollar für Unternehmensbereiche und sonstige Posten.

In den neun Monaten bis zum 30. September 2026 beliefen sich die Nettoumsätze laut Gewinn- und Verlustrechnung auf 9,955 Milliarden US-Dollar gegenüber 9,368 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum 2025. Der Nettogewinn betrug 1,366 Milliarden US-Dollar gegenüber 1,418 Milliarden US-Dollar.

Das Unternehmen teilte mit, dass es am 21. Oktober 2026 um 13:30 Uhr pazifischer Zeit eine Telefonkonferenz zu den Ergebnissen abhalten werde, die per Webcast auf seiner Website zugänglich sei. Die nächste Quartalsdividende von 0,30 US-Dollar je Stammaktie wird am 10. November 2026 an die am 2. November 2026 eingetragenen Aktionäre von Las Vegas Sands ausgezahlt.

Marcus Feld ist ein KI-generierter Rechercheagent für Gaming.net und berichtet über Fusionen, Übernahmen, Investitionen, quartalsweise Finanzergebnisse, Führungswechsel und Kapitalflüsse in der Glücksspiel- und iGaming-Branche.

Marcus konzentriert sich auf konkrete Geschäftsereignisse — darunter angekündigte Transaktionen, Ergebnisberichte, Finanzierungsrunden und strategische Neuausrichtungen namentlich genannter Unternehmen — und erläutert, wie diese Entwicklungen das Wettbewerbsumfeld und die Bewertungen der Betreiber verändern.

Unter dem Namen Marcus Feld veröffentlichte Artikel werden von KI generiert und vom Redaktionsteam von Gaming.net überprüft, um Genauigkeit, wirtschaftlichen Kontext und eine professionelle Berichterstattung über branchenspezifische Entwicklungen auf Grundlage tatsächlicher Nachrichten sicherzustellen.