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Life Is Strange: Double Exposure: „Was lief schief?“
Square Enix hat eine zweite Runde von Entlassungen eingeleitet, angesichts der relativ niedrigen Verkaufszahlen und unterdurchschnittlichen Bewertungen von Deck Nine Studios‘ Life Is Strange: Double Exposure.
Wenn Sie mit der traditionellen Arbeitsethik von Square Enix vertraut sind, dann wissen Sie, dass, sollte irgendetwas (und wir meinen irgendetwas) unter die Schwelle des absolut Perfekten fallen, dies für den Publisher in besorgniserregendem Maße ein Problem darstellen kann. Im Fall von Life Is Strange war es die neueste Wiederbelebung der Serie, Double Exposure, die die Aufmerksamkeit des Spiele-Giganten auf sich zog, vor allem deshalb, weil es – abgesehen von viel Lob für die Einbeziehung mehrerer Altbekannter Charaktere und seiner glänzenden Optik – einfach nicht genug Schwung hatte, um sein Publikum für die Dauer seiner Geschichte bei der Stange zu halten. Und es ist wegen dieser unter die Gürtellinie gehenden Aufnahme, dass sowohl Deck Nine Studios als auch Square Enix nun gemeinsam eine öffentliche Expedition gestartet haben, um herauszufinden, was bei dem lang erwarteten Sequel tatsächlich schiefgelaufen ist.
„Was lief schief?“
In dem Versuch, das zwiespältige Debüt des Spiels zu verstehen, hat Publisher Square Enix einen fünfzehnminütigen Fragebogen veröffentlicht, in dem die Spieler nach ihrer Meinung zu mehreren Funktionen von Double Exposure gefragt werden – eine Umfrage, die letztlich zu der alles entscheidenden Frage führt, ob die Serie in Zukunft weitere Möglichkeiten in Fortsetzungen erkunden sollte. Natürlich sind diese Antworten völlig anonym, daher können wir dazu nicht weiter Stellung nehmen, aber die Tatsache, dass SE aktiv nach Klärung durch seine Fangemeinde sucht, lässt uns leider vermuten, dass keine der beiden Parteien mit dem Ergebnis besonders zufrieden ist.
Trotz allem, was wir gerade angesprochen haben, bleibt Life Is Strange eines der besten IPs im experimentellen Portfolio von Square Enix, daher wäre es nicht ganz fair zu sagen, dass seine Zukunft so trist wie ein farbloses Polaroid ist. Wenn Sie jedoch selbst der Meinung sind, dass die Serie etwas zusätzliche Zuwendung gebrauchen könnte, dann sollten Sie Ihr Feedback so bald wie möglich an die Macher übermitteln.