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Activision Blizzard wird aus dem Nasdaq-100-Index entfernt, da Microsofts Übernahme nahezu abgeschlossen ist
Activision Blizzard wird aus dem Nasdaq-100-Index entfernt, da Microsoft (MSFT ) seine 69-Milliarden-Dollar-Übernahme des Gaming-Riesen nahezu abgeschlossen hat.
Laut einer Mitteilung von Nasdaq wird Activision Blizzard nicht mehr verfügbar sein, wenn die Börsen am 17. Juli 2023 öffnen. Dies ist nur einen Tag vor dem Fristablauf der Übernahme am 18. Juli. Ein weiteres Technologieunternehmen, The Trade Desk (TTD ), wird Activision Blizzard an der Börse ersetzen.

Diese Entwicklung folgt der Entscheidung der Federal Trade Commission (FTC), Berufung gegen ein kürzliches Gerichtsurteil einzulegen. Richterin Jacqueline Scott Corley entschied zu Gunsten von Microsoft und wies den Antrag der FTC auf eine einstweilige Verfügung ab.
Laut dem Urteil konnte die Behörde keinen ausreichenden Beweis für mögliche wettbewerbswidrige Auswirkungen vorlegen. Die FTC-Berufung zielt darauf ab, eine einstweilige Verfügung zu erwirken, die die Fusion von Activision Blizzard und Xbox vor einem für August angesetzten Prozess verhindert. Sowohl Microsoft als auch Activision haben ihre Enttäuschung über die Entscheidung der FTC, Berufung einzulegen, zum Ausdruck gebracht.
Die Entwicklung ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Microsoft zuversichtlich ist, dass der Deal vor dem Fristablauf abgeschlossen wird. Die vorläufige einstweilige Verfügung, die Microsoft daran hindert, den Deal abzuschließen, läuft am 13. Juli aus.
Es sei denn, das Berufungsgericht verlängert die vorläufige einstweilige Verfügung, Microsoft wird ab dem 14. Juli in der Lage sein, mit der Übernahme fortzufahren. Ein Scheitern bei der Fertigstellung des Deals bis zum 18. Juli würde dazu führen, dass Xbox Activision Blizzard eine Aufhebungsgebühr von 3 Milliarden Dollar zahlt, was möglicherweise zu einer Neuverhandlung der Übernahmekonditionen führen könnte.
Zusätzlich legen Microsoft und Activision Blizzard gegen die Entscheidung der britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) Berufung ein, die Fusion zu blockieren. Allerdings sind alle beteiligten Parteien derzeit in Gesprächen, um mögliche Restrukturierungsoptionen für den Kauf zu erkunden.
Das Ergebnis der laufenden Berufungen und möglichen Restrukturierungsverhandlungen wird bestimmen, ob der Deal vor den bevorstehenden Fristen abgeschlossen werden kann.











